Foto: Siebert/Oberarzt Institut für Neuroradiologie Berlin

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Kontrastmittel

Definition: 

Kontrastmittel sind Medikamente, die den Bildeindruck der verschiedenen Untersuchungsmodalitäten (MRT, CT oder Angiographie) verändern. Für eine MRT- oder CT-Untersuchung werden Kontrastmittel in der Regel über eine Vene am Arm gegeben, in der Angiographie über den Angiographiekatheter.

Ob ein Kontrastmittel eingesetzt werden sollte, muss durch den/die verantwortliche(n) Radiologen/Radiologin für jede Fragestellung bei jedem einzelnen Patienten individuell entschieden werden. Viele Fragen lassen sich auch ohne Kontrastmittel beantworten. In vielen Fällen erhöhen Kontrastmittel aber die Genauigkeit der Untersuchung ganz wesentlich und werden dem Patienten / der Patientin in diesen Fällen daher empfohlen.

In einem Aufklärungsgespräch vor der Untersuchung wird der Patient / die Patientin über Sinn der Kontrastmittelgabe und mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt.

Wissenschaftlich fundierte Leitlinien zur Kontrastmittelgabe stellt die Europäische Gesellschaft für Urogenitalradiologie (ESUR) zur Verfügung.

 

 

 

 

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