Computertomographie (CT)

Die CT ist die wichtigste Modalität für neurologische Notfälle:

  • An allen Standorten rund um die Uhr verfügbar
  • Sehr schnelle Untersuchung
  • Diagnose oder Ausschluss von Tumoren, Infarkten oder Blutungen

Die CT stellt außerdem Blutgefäße des Gehirns sehr genau dar. So können wir Gefäßverschlüsse, Aneurysmen, AVMs und vieles mehr sehr präzise diagnostizieren.

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CT am Institut für Neuroradiologie

Ablauf der Untersuchung

Für geplante CT-Untersuchungen ist es ratsam, aktuelle Blutwerte (Nierenwerte und Schilddrüsenwerte) mitzubringen.

Vor der Untersuchung findet ein Aufklärungsgespräch mit dem/der Neuroradiologen/Neuroradiologin statt. Hier haben Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Gegenstand des Gesprächs sind die Fragestellung an das CT, der Ablauf der Untersuchung, mögliche Risiken und Nebenwirkungen und eventuell die Notwendigkeit einer Kontrastmittelgabe.

Während der Untersuchung liegen Sie auf dem Rücken in einer kurzen Röhre. Die Röhre ist deutlich kürzer und weiter als eine MRT-Röhre. Die Untersuchungszeit ist zwar sehr kurz. Dennoch ist es wichtig, dass Sie sich während der Untersuchung nicht bewegen. "Verwackelte" Bilder müssen leider manchmal wiederholt werden. Da die Untersuchung mit Röntgenstrahlung arbeitet, sollte jede eigentlich unnötige Wiederholung eines CTs vermieden werden. In der Regel dürfen Sie mit einer Untersuchungszeit von nur wenigen Minuten rechnen.

Oftmals wird Ihnen während der Untersuchung ein Kontrastmittel über eine Vene gegeben. Die CT-Kontrastmittel sind heutzutage äußerst gut verträglich, allergische Reaktionen selten. Häufig treten während der Gabe des Kontrastmittels Sensationen wie ein den Körper durchströmendes Wärmegefühl oder ein komischer Geschmack u.a.m. auf. Diese Sensationen verschwinden von alleine wieder und sind nicht gefährlich.

Im Gegensatz zu früheren Empfehlungen ist es bei den heutzutage verwendeten Kontrastmitteln nicht mehr notwendig, nüchtern zum Untersuchungstermin zu erscheinen.

Technische Informationen

Das Institut für Neuroradiologie führt an allen drei Standorten rund um die Uhr sämtliche neuroradiologischen CT-Untersuchungen an hochmodernen Scannern durch:

  • CT des Gehirns und Hirnschädels und der Schädelbasis (CCT) mit oder ohne Kontrastmittel
  • CT-Angiographie der hirnversorgenden Gefäße (Kopf- und Hals)
  • CT-Venographie
  • CT-Perfusion (Schlaganfall, Tumoren)
  • Dual-Energy-CT
  • Hochauflösende CT der Felsenbeine inkl. virtuelle Otoskopie

Termin vereinbaren

Selbstzahler und Privatpatienten können einen Termin für eine ambulante CT bei Frau Behrendt   +49 30 450 527 102 am Campus Charité Mitte vereinbaren.

Das Institut für Neuroradiologie bietet CT-Untersuchungen für die stationären Patienten der Charité an. Bitte beachten Sie, dass wir keine Kassenzulassung für die ambulante Versorgung haben.

Ambulante CT-Termine erhalten Sie über die ambulanten Gesundheitszentren der Klinik für Radiologie.